Secret Dinner im privaten Supper Club

In meiner Familie wurde immer schon gut und gerne gekocht, gegessen und getrunken.

Und obwohl ich bis auf einen Kinderkochkurs nie wirklich kochen "gelernt" habe, habe ich diese Leidenschaft auch in mir.

Ich weiß einfach häufig auch intuitiv, welche Lebensmittel gut zusammen passen und habe eine große Neugier und Entdeckungslust. Der Rest kommt durch "einfach mal machen", Erfahrung und viel Inspiration von außen:-)....

Wichtig ist mir beim Kochen vorallem, wirkliche "Lebens"-Mittel zu verwenden.

Die viel zitierten "guten Grundprodukte" sind schon mal die halbe Miete, um etwas wahrlich Gutes auf den Esstisch zu bringen.

Und grundsätzlich teile ich die Freude an gutem Essen und Trinken einfach sehr gerne und bin kontaktfreudig.

Diese beiden Dinge - die Liebe zu gutem Essen und Trinken auf der einen Seite und Kontaktfreude auf der anderen - sind schon einmal die besten Grundvoraussetzungen für unser Oberthema "Supper Clubs".

Vor einigen Jahren las ich zum ersten Mal mit Begeisterung einige Artikel über sogenanntes "Guerilla Cooking" bzw. "Secret Dinners" und war gleich Feuer und Flamme. So etwas würde ich auch gerne machen - oder auch einfach mal mitmachen... Man kann viele gleichgesinnte neue Leute bei einem ungezwungenen und privat organisierten Essen kennenlernen. Das macht bestimmt Spaß!

Von Kuba über New York nach Europa schwappte diese Welle zuerst nach London und dann schließlich nach Berlin: die privaten "Supper Clubs" -dieser Name hat sich dann etabliert und steht mittlerweile für die unterschiedlichsten Konzepte- waren auch in Deutschland geboren.

Die meiner Meinung nach ursprünglichsten Konzepte sind in erster Linie die privaten Gastgeber, die bei sich in der Wohnung eine bestimmte Anzahl von bis dato unbekannten Gästen empfangen (meistens eine kleine und überschaubare Gruppe) und zum anderen diejenigen, die private Dinnerabende für ebenfalls Unbekannte in immer wieder anderen Locations veranstalten. Weitere Voraussetzung ganz persönlich für mich ist, dass eben kein/-e Profikoch/-köchin oder kein/e Sommelier/-ière dahintersteckt, sondern einfach Leute wie Du und ich, die Spaß daran haben, ein aufwendig gestaltetes Menü zu planen, dafür einzukaufen, es zu kochen und die noch unbekannten Gäste zu bewirten, wie man es auch bei guten Freunden, Bekannten und der Familie macht.

Es gibt tatsächlich auch die semiprofessionellen und die professionellen Supperclubs. Die sind für mich aber nicht ganz so interessant, wie eben diese ursprünglichen Konzepte.

In Köln und Umgebung gibt es auch ein paar nette Leute, die für einen gewissen Zeitraum, den nur sie bestimmen können, einen solchen Supper Club mit viel Liebe und Herzblut betreiben, denn eines ist klar: die meisten Supper Clubs arbeiten gerade einmal kostendeckend (wenn überhaupt). Die viele Arbeit, die häufig dahintersteckt, kann dabei nicht entlohnt werden.

Zu erwähnen wäre nämlich, dass private Supper Clubs sich ein wenig in einer "Grauzone" bewegen, weil sie keine Schank- und Bewirtungslizenz haben. Grundsätzlich legen die jeweiligen Betreiber aber vorab eine Summe "x" fest, die die Gäste pro Person für das gemeinsame Abendessen spenden sollten, damit die Ausgaben für die verwendeten Lebensmittel (und je nachdem auch Getränke) gedeckt und somit gerecht umgelegt sind.


Wer jetzt Lust auf einen Besuch eines solchen Supper Clubs bekommen hat, den kann ich nur zu gut verstehen.....;-)

In dieser Rubrik werden wir die Supper Clubs vorstellen, die wir bereits besucht haben und dort wird auch verraten, wie Ihr Euch anmelden könnt.

Viel Spaß beim Lesen:-)

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