Herbstliches Gourmetmenü in Berlin

November 2013

Wir waren mal wieder in Berlin und haben meinen Bruder und seinen Mann in Friedrichshain besucht.

Und wie eigentlich immer hat er es sich nicht nehmen lassen, uns abends mit einem phantastischen mehrgängigen Kulinarium zu verwöhnen  - wir Glückseligen :-).

Nach einem köstlichen Aperitif auf Blackwood´s-Gin- und Johannisbeersaft-Basis, welcher sich farblich wunderschön in das herbstlich dekorierte Ambiente einfügte, begaben wir uns an die festlich gedeckte Tafel und freuten uns schon auf den ersten Gang -  aus der Küche duftete es bereits herrlich nach Trüffeln...

Serviert wurde uns eine tolle große hausgemachte getrüffelte Ravioli mit Eigelb- und Spinatfüllung, gehobeltem Trüffel und Sößchen nebst einem schönen 2009er Weißburgunder >KS< Spätlese trocken, Barriqueausbau, vom Weingut Konrad Schlör, Tauberfranken.

Wir hatten sehr viel Spaß an dieser sehr schmackhaften und gelungenen Pasta-Variation samt tollem Wein!

Als zweiten Gang gab es ein sehr leckeres und geschmacklich überraschend ausgewogenes Gericht namens Gebackener Garnelencroustillant auf Kartoffel-Gurken-Salat. Mein Bruder richtete es als geschichtetes Türmchen mit Hilfe eines Servierrings an. Es sah nicht nur toll aus. Es mundete uns auch hervorragend! Dazu gab es einen phantastischen 2008er Riesling >Escherndorfer Lump< - Spätlese trocken vom Weingut Brennfleck, Franken aus dem Bocksbeutel, den mein Bruder und sein Mann auf einer ihrer Weinreisen entdeckt haben, genauso wie all die anderen süffigen, hochwertigen Weinchen, die wir zu diesem Menü probieren durften.

Zwischen dem zweiten Gang und dem Hauptgang blieb uns genügend Zeit, uns auszutauschen und diesen kurzweiligen Abend zu geniessen. Immer wenn die Tür zur Küche aufging, strömte ein betörender Bratgeruch zu uns an den Esstisch. Uns lief vor Vorfreude das Wasser im Munde zusammen.

Geschichtet kam dann auch das Filet vom Charolaisrind  daher, welches mit einer äußerst g´schmackigen Olivenölcrème  auf Kartoffel-Sellerie-Basis und krönender, talerförmiger Parmesankruste und einer Stange gebratenem Frühlingslauch serviert wurde. Leeeeeeeecker :-) Der sicherlich hervorragende angedachte 2011er Spätburgunder >Schilfsandstein< vom Weingut Dautel, Württemberg korkte leider, aber wir stiegen sofort auf einen ebenbürtigen Lemberger aus dem Hause Schnaitmann, Württemberg um. Außerdem hatten wir noch ein Fläschchen von unserem Lieblings-Primitivo mitgebracht, der an diesem Abend auch noch Verwendung fand.... Wer hätte das gedacht;-)

Einen gelungenen Abschluß mit ein klein wenig "Eventcharakter" bot das Dessert: Espresso-Crèmebrûlée mit gebratener Mango, welches mit einem Segel aus weißer Schokolade und zerstossenen Kaffeebohnen angerichtet und dessen Zuckerkruste am Tisch mit dem Brenner gebrannt wurde. Auch der Dessertwein - ein 2007er Icewine Chardonnay von der Pillitteri Estate Winery aus Ontario (Kanada), Gebiet Niagara-On-The-Lake war großartig!

Yummiiiiiiiieeeeeehhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das war wieder mal absolut genial !!!

10000000000000000000000000000000000000000000000000000 DANK nochmal !!! :-)

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Ihr lieben Leserinnen und Leser tut mir ein kleines bißchen leid, weil mein Bruder leider nicht vorhat, einen Supper Club zu eröffnen...

So könnt Ihr leider nicht in den Genuß dieser tollen kulinarischen Erfahrung kommen...

Aber wer weiß, vielleicht überlegt er es sich ja noch mal.... ;-)

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