Tappo

 

Mai 2013

Wir waren mal wieder im Tappo.

Die beiden "Jungs" im Service haben alles im Griff - allen voran Francis, ein ganz aufgeweckter Servicemann, der die Gäste zu umschmeicheln und "betüddeln" weiß.

Wir können uns sehr gut vorstellen, dass das Tappo wegen ihm wieder einige Stammgäste hat.

Auch saßen die jetzigen Inhaber Lilo und Rolf Moll an ihrem Stammplatz an der Theke und waren insbesondere für die Stammgäste dadurch sehr präsent und immer für ein kleines Pläuschchen offen, wirkten aber auch ein wenig so, als seien sie selbst die besten Stammgäste in ihrem eigenen Laden...;-)

Dieser war nahezu voll besetzt. Wir nahmen neben einem älteren Paar Platz. Die Stimmung war gut.

Wir bestellten Folgendes von der Tages- und Spargelkarte:

Rumpsteak mit selbstgemachten Trüffel-Pommes und Trüffelmayo für 25,- € und Spargel mit Trüffelschinken und Hollandaise mit Kartöffelchen für 17,50 €.

Dazu tranken wir eine Flasche Wasser für 5,- € und ein 0,2 l Glas Chardonnay von Flick, Rheinhessen für 4,50 € und ein 0,2 l Glas Valdelacasa Cosecha, Frontaura, Spanien für 6,50 €.

Ich war mit dem Spargelgericht sehr zufrieden. Mein Gegenüber mochte die selbstgemachten Pommes und war ansich mit dem Fleisch zufrieden, empfand aber die dazu gereichte Thymianbratensoße geschmacklich als zu dominant und eher unpassend.

Alles in allem geht die Tendenz der Küchenleistungen für uns wieder etwas nach oben, sodass sich ein Restaurantbesuch hier wieder mehr für uns lohnt.

Zu unseren absoluten Favoriten in Sülz zählen wir das Tappo aber immer noch nicht.

Für einen netten Abend ist das Tappo aber dennoch eine schöne Adresse.

Also: ausprobieren!!!

 

Manderscheider Str. 37

50937 Köln (Sülz)

Telefon (0221) 48 48 938

Öffnungszeiten:

Mo: Ruhetag

Di-So: 18-24 Uhr

 

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ältere Kritiken

Juni 2011

Nachdem der frühere Betreiber Ralf Neumann das Tappo aufgegeben hat und es längere Zeit nicht geöffnet war, haben sich die früheren Stammgäste Lilo und Rolf Moll im Juni 2011 nun in die gastronomische Selbständigkeit gewagt und das Tappo wiedereröffnet.

Der Schließung einer weiteren Sülzer Gastro-Institution - dem Barrique- ist es zu verdanken, dass ein Teil der ehemaligen Servicebelegschaft nun hier im Tappo anzutreffen ist. 

Wir mußten uns unbedingt auf den Weg machen, die Qualitäten des neuen Tappo zu testen und freuten uns darauf, endlich wieder eine nette Gastro-Alternative in Sülz neu zu entdecken.

Wir ebntschieden uns für einen Sitzplatz auf der kleinen Terrasse am lauschigen Manderscheiderplatz. Ein Blick ins Tappo verriet uns, dass sich auch im Inneren zum Glück nicht viel geändert hat. Das Tappo wirkt immernoch sehr gemütlich.

Da unser Hunger nicht so groß war entschieden wir uns dafür, die Vorspeise ausfallen zu lassen.

Wir bestellten also 2 Hauptgerichte: Kalbshüfte und Steinpilzravioli und je ein Gläschen Wein.

Vom zuvorkommenden, netten und professionellen Service waren wir sehr angetan. Der Wein war -wie gewohnt- gut. Der Lieferant hat sich unseres Wissens nach ja auch nicht verändert. Auch das "neue" Tappo wird immernoch vom Weinhaus Scholzen aus Ehrenfeld beliefert.

Die Schnelligkeit der Küche verblüffte uns gleichermaßen wie sie uns etwas verwirrte. Das waren wir vom alten Tappo nicht so ganz gewohnt. Wir kennen ja die geringe Größe der Küche und es gab früher insbesondere bei Vollbesetzung immer ein paar Warteprobleme. Andererseits trauen wir dem Braten auch nicht so ganz, wenn uns ein Restaurant-Essen gar so schnell serviert wird.... Kann das Essen dann wirklich frisch zubereitet sein oder ist doch alles komplett vorbereitet und nur in der Microwelle warmgemacht?!

Leider konnte uns das Essen geschmacklich nicht ganz überzeugen. Wir vermissen hier die gewisse Leichtigkeit und mediterrane Raffinesse, die mit den Gerichten des alten Tappos einhergingen.

Sowohl die Kalbshüfte als auch die Ravioli schwammen zu sehr im Öl und wirkten dadurch leider wie in purem Fett ertränkt. Mein Gegenüber störte geschmacklich vorallem die dunkle, schwere Bratensoße (ein "aufgepimptes" Fertigprodukt???) zur Kalbshüfte. Ich konnte nicht begreifen, warum der Koch das frische Gemüse zu meinen Ravioli (die zwar selbstgemacht schienen -Hut ab!-, dafür aber leider der Teig zu dick und dadurch zu al dente war) unbedingt noch mit TK-Ware ergänzen mußte und gefühlt literweise Öl als "finish" darüber ergießen mußte, bevor sie mir serviert wurden...

Sehr schade!!!

Diese Erfahrung läßt uns leider nicht überschwenglich wiederkommen...

Lage, Ambiente, Service und Weinangebot stimmen zwar schon mal. Bleibt also zu hoffen, dass die Küche bald auch wieder dem leichten mediterranen Ruf des Tappo gerecht wird.

Wir würden uns zumindest sehr freuen!!!

 

März 2012

Wir haben das Tappo doch nochmal getestet. Leider können wir momentan nichts Besseres über die angebotene Küche dort berichten. Alles andere stimmt hier aber nach wie vor (siehe oben).

 

 

 

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ältere Kritik

2008

Ob man herkömmlichen Internet-Bewertungen und -"Kritiken" wirklich trauen kann, wurde uns gestern Abend im Tappo wieder einmal deutlich vor Augen geführt.

Man bekommt dort doch vielfach nur sehr subjektive Sequenzen von einem Restaurant zu lesen - und wir nehmen uns hier nicht aus! Wenn man aber erstmal zu dieser Erkenntnis gekommen ist, sollte einen sowohl negative als auch positive Kritik dazu bewegen, das ein oder andere Restaurant doch einfach selbst einmal anzutesten.

So fanden wir uns gestern Abend -wieder einmal freitags ohne Reservierung unterwegs- im recht gut besetzten Tappo ein und warteten geduldig am Tresen. Die Dame im Service hieß uns herzlich willkommen und deutete an, dass der Chef - welcher in einem Gespräch mit seinen Gästen war - sich gleich selbst um uns kümmern werde.

Dies geschah auch recht zügig und ich versuchte es mit einem Lächeln und der Frage, ob er denn wohl noch ein Plätzchen für 2 übrig hätte. Lächeln hilft häufig! "Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus..." oder so... Hab ich mal gelernt:-)

Hat auch hier funktioniert! Der Chef war - entgegen vieler Internetbehauptungen, die wir uns vorher durchgelesen hatten - weder arrogant noch unverschämt. Er war sehr nett, hat sofort in seinen Reservierungen nachgesehen und uns einen kleinen Tisch ermöglicht. Wir waren schon recht spät unterwegs , der Magen hing auf halbacht und wir hätten auch mit einem Platz an der Theke vorlieb genommen...;-)

So war es jedoch wesentlich bequemer, auch wenn man sich seine Tischnachbarn nicht immer aussuchen kann...;-) In diesem Falle waren es zwei ältere Paare um die Ende 50 - Anfang 60, welche das ganze Lokal beschallt haben und je länger der Abend dauerte und je mehr Wein floß, stiegen die Dezibel merklich an..... Nein, Moment, das ist nicht fair: einer der älteren Herren war besonders hyperaktiv und hat auch die ganze "Bande" mit seinen Monologen im Griff gehabt...;-)

Ansonsten jedoch war der Abend ein voller Erfolg. Die "Mutti" im Service (wie sie sich selbst bezeichnete - so ca. Anfang / Mitte 40, bedient im Tappo anscheinend am längsten) war klasse! Allerdings ist sie niemand, der die steife "Etikette" wahrt; ihre kumpelhafte Art muss man also auch mögen... Ins Tappo passt das. Wir fühlten uns sehr wohl! Sie war sehr auf Draht, der Service lief am Schnürchen und sie hatte immer so etwas wie "Schätzelein" auf den Lippen. Wohlgemerkt: wir sind keine Stammgäste und waren gestern das erste Mal dort!

Das Ambiente ist eher schlicht gehalten - mit blanken Holztischen und Papierservietten eher einem Bistro nachempfunden - mit eher gehoben-mediterraner Speisen- und Weinauswahl. Die Teelichter und Kerzen, die überall zu finden waren, tauchten den Raum in ein gemütliches Licht.

Als Aufmerksamkeit des Hauses erhielten wir vorab zwei verschiedene Dips beide auf einem Servierschiffchen mit Oliven nett angerichtet und dazu frischsaftigknuspriges, angewärmtes Baguette.

Wir wählten jeder eine Vorspeise von der großen Tafel - gebratene Jacobsmuscheln auf lauwarmem Seegrassalat und Thunfischcarpaccio mit frischen Artischokenstreifen für je 9,80 € - und Hauptgerichte - mit Champignons gefüllte Brust vom Schwarzfederhuhn mit Brätlingen für 13,90 € und Penne mit Trüffelcréme und Rinderfiletstreifen für 12,80 €. Wir bekamen auf Wunsch sofort passende Weine im Probierglas an den Tisch gebracht, die wir dann als sehr süffig abnickten und die uns zu den Gängen im 0,2 er Glas serviert wurden.

Das Essen war wirklich lecker zubereitet - das Huhn noch saftig, alles gut gewürzt -, die verwendeten Produkte einwandfrei und auch die Portionen großzügig bemessen, sodass wir kein Dessert brauchten, um satt zu werden:-)

Mit der Rechnung bekamen wir wahlweise noch einen Espresso und einen Averna aufs Haus.

Das Gesamtpaket stimmte einfach und wir werden wohl nicht das letzte Mal im Tappo gewesen sein:-)

Als wir gingen, war der Laden gerammelt voll und die Stimmung gut - man soll eben dann gehen, wenn es am schönsten ist - oder so...;-)

Manderscheider Str. 37

50937 Köln
(Linie 13, Bus 978
: Berrenrather Str.)

Telefon
4848938

Öffnungszeiten:
Di-Sa 18-24

Aktuell sind 73 Gäste und keine Mitglieder online

Anzahl Beitragshäufigkeit
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